Kommunaler Klimaschutz

Wir leisten unseren Beitrag

Engagements

Initiative zeigen und voran gehen

Wir …
… wollen eine Umrüstung der Fahrzeugflotte von Kommunen und Landkreis auf Elektromobilität.
… haben einen BMW i3 und einen Renault ZOE zur Nutzung im Landratsamt angeschafft.
… haben das Elektromobilitätskonzept erstellt.
… haben eine Energie- und Klimaschutzberatungsstelle mit Veranstaltungen für Sanierer und Bauherren geschaffen.
… nehmen teil in der deutschlandweiten Kampagne Fairtrade-Kreis.
… und machen – neben allen anderen Städten und Kommunen der Metropolregion Nürnberg – mit bei der CO2-Fastenstaffel

Klimaschutzmanagement

Werner vor einem Modell der Windräder

Wir tragen Verantwortung

Das Klimaschutzmanagement besitzt die Aufgabe, das vom Kreistag des Landkreises Wunsiedel i. Fichtelgebirge beschlossene Klimaschutz-Maßnahmenpaket umzusetzen. Damit bildet es die zentrale Anlauf- und Servicestelle zum Thema Klimaschutz, Energieeffizienz und erneuerbare Energien. Neben der Öffentlichkeits- und Informationsarbeit stehen insbesondere Klimaschutzprojekte in den Kommunen des Landkreises im Vordergrund.

Nachhaltige Beschaffung

Nachhaltige Werbeprodukte im Fichtelgebirge

Die Umwelt immer im Blick

Papier, Stifte, Mappen, Mobiliar und vieles mehr – bereits im Jahr 2020 trug rund 70 Prozent des verwendeten Bürobedarfs im Landratsamt ein Nachhaltigkeitssiegel. Dies hat durchaus Vorbildcharakter, weshalb der Landkreis von der Metropolregion Nürnberg bereits als Best Practice Beispiel vorgestellt worden ist. Ziel ist es, die Quote weiterhin zu verbessern.

Windräder in der Morgensonne und dem Morgentau

Offiziell gestartet ist dieser Prozess im Herbst 2019 mit dem Beitritt zur Fairen Metropolregion Nürnberg und der damit verbundenen Verpflichtung, bei der Beschaffung ein Augenmerk auf nachhaltige Produkte zu legen. Seitdem ist viel passiert. In einem ersten Schritt schulte Klimaschutzmanager Jürgen Kromer zwei Abteilungen, die ohnehin bereits eine Affinität zu diesem Thema bewiesen hatten: die interne Beschaffung und das Gebäudemanagement. In einem zweiten Schritt wurde eine Umfrage in allen Abteilungen des Amtes durchgeführt, um vorhandenes Interesse, den Bedarf und die Höhe der Ausgaben weiter auszuloten. Die Ergebnisse dieser Umfrage liegen inzwischen vor und zeigen, dass man im Hause durchaus bereit ist, den eingeschlagenen Weg weiter mit Leben zu erfüllen.

Integriertes Klimaschutzkonzept

Schöne Landstraße mit Bäumen und grünen Feldern

Jedem Projekt geht ein durchdachtes Konzept voraus

Durch das Mitwirken der Akteure vor Ort ist das vorliegende Klimaschutzkonzept ganz eng mit unserer Region verbunden. Das Bewusstsein unserer Bürger für Umwelt- und Klimaschutz konnte durch die direkte Beteiligung bei der Erstellung des Konzeptes weiter gestärkt werden. Auf breiter Basis wurden hier Daten gesammelt, ausgewertet und Handlungsempfehlungen entwickelt, die uns allen auf dem Gebiet des Klimaschutzes und des sorgsamen und bewussten Umgangs mit Energie weiterhelfen können.
(Auszug Integriertes Klimaschutzkonzept)

Nächster Schritt zur Dekarbonisierung

Grafik zum Thema Klimaschutz im Fichtelgebirge

Landkreis nimmt am European Energy Award teil

Schon jetzt werden im Landkreis 63 Prozent des benötigen Stroms selbst und aus erneuerbaren Energien hergestellt. Ziel ist es, in den kommenden Jahren an den Punkt zukommen, an dem man in der Lage ist, die komplette im Landkreis benötigte Energie vor Ort selbst herzustellen. Um das zu erreichen arbeiten wir an einer Dekarbonisierungsstrategie. Das bedeutet: Prozesse in der Energieherstellung, bei denen CO2 freigesetzt wird, sollen von CO2-freien Alternativen abgelöst werden.

Windräder im Fichtelgebirge bei Sonnenuntergang

In einem ersten Schritt werden dazu zwei Themen angegangen: die Erstellung einer Treibhausgasbilanz und die Einführung eines Managementsystems, an dessen Ende eine externe Zertifizierung stehen wird, welche die Qualität der Dekarbonisierungsstrategie dokumentiert und sichert.

Die Wahl ist dabei auf eine Teilnahme am European Energy Awards (EEA) gefallen. Das Verfahren des EEA ist schrittweise aufgebaut und durchläuft über einen Zeitraum von drei Jahren die Stationen Analysieren, Planen, Durchführen, Überprüfen und gegebenenfalls Anpassen. Regelmäßige Berichte sind ebenfalls ein zentraler Bestandteil des Verfahrens an dessen Ende dann ein einem DIN ISO Zertifikat vergleichbarer Status bescheinigt wird.

Ansprechpartner:innen

Jürgen Kromer
Klimaschutzmanager

E-Mail: jk@idf.gmbh
Tel: 09232 9782 589


Nadine Zettlmeißl
Klimaschutzmanagerin

E-Mail: nz@idf.gmbh
Tel: 09232 9782 583