Die Macher sichtbar machen: Landkreis überreicht seinen Firmen zu besonderen Anlässen künftig #freiraumfürmacher-Schilder

Bei der Einweihung der millionenschweren neuen Produktionshalle Ende September hatte Landrat Peter Berek es versprochen! Und nun auch in die Tat umgesetzt. Die Firma Lamberts in Wunsiedel ist das erste Unternehmen im Landkreis, das sich nun auch als Macher kenntlich machen kann. Weitere sollen folgen. Der Landrat überreichte Geschäftsführer Christoph Lamberts dazu ein #freiraumfürmacher-Schild. Dieses Schild hat es bislang nur am Landratsamt und in den Kommunen gegeben. „Unsere Unternehmen und Betriebe sind Macher hier im Landkreis. Mit dem neuen Geschenk, das zu besonderen Anlässen überreicht werden wird, möchten wir zeigen, dass wir uns dessen bewusst sind. Wir möchten die Macher damit sichtbar machen“, sagt Peter Berek dazu. „Wir freuen uns sehr, Teil dieser erfolgreichen Kampagne sein zu dürfen,“ so Christoph Lamberts. „Als älteste, modernste und umweltfreundlichste Glasfabrik der Welt sind wir mit unserem Glas sehr gerne Botschafter des Fichtelgebirges in der Welt seit 1887 in inzwischen vier Generationen.“

Bildunterschrift: Christoph Lamberts (Geschäftsführer Glasfabrik Lamberts GmbH & Co. KG) mit Landrat Peter Berek

Neue Fabrikhalle und 30 neue Mitarbeiter

Mit einer neuen Fabrikhalle und rund 30 neuen Mitarbeitern expandiert die Glasfabrik Lamberts in Wunsiedel. 4,8 Millionen Euro haben die Verantwortlichen in Halle und Anlagen für die Produktion gesteckt. Die Firma Lamberts gibt es am Standort seit mittlerweile 135 Jahren. Sie exportiert Gussglas in allen möglichen Variationen in die ganze Welt. Ein spektakuläres Projekt (drei überdimensional große, beleuchtete Tore aus Glas) haben die Wunsiedler beispielsweise in Dubai nahe des berühmten Wolkenkratzers Burj Khalifa umgesetzt.

Im Landratsamt arbeitet man derzeit an zukunftsfähigen Konzepten für energieintensive Unternehmen aus der Porzellan- und Glasindustrie. Im Mittelpunkt dieses als Transformation bezeichneten Prozesses stehen die erneuerbare Energien. So befasst sich die Wasserstoffmodellregion Fichtelgebirge seit einiger Zeit mit Konzepten, wie der Einsatz von lokal produziertem „grünen“ Wasserstoff in energieintensiven Branchen eine ökologisch und ökonomisch sinnvolle Lösung sein könnte.

Die Entwicklungsagentur Fichtelgebirge arbeitet hier als Klimaschutzmanagement mit Hochschulen, Herstellern von Keramiköfen, den Unternehmen im Landkreis und deren Verbänden eng zusammen. Ziel ist es, die Zukunftsfähigkeit der Industrie im Landkreis zu sichern. Diese Symbiose aus Klimaschutz und Wirtschaftsförderung hat in diesem Jahr erneut das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie überzeugt, welche das Projekt mit rund 450.000 Euro fördert.