Selber Schnitz


Die Selber Schnitz – Heimat, die nach Familie schmeckt

Die Selber Schnitz ist viel mehr als nur ein traditioneller Eintopf ,sie ist echtes Soulfood und ein Stück fränkische Heimatgeschichte. Das Besondere daran… Es gibt kein starres Rezept, denn in fast jeder Familie wird die Schnitz nach einem eigenen, streng gehüteten Geheimrezept zubereitet. Jede Variante hat ihren ganz eigenen Charme, bringt Wohlgefühl in die kalte Jahreszeit und lädt zum Genießen ein. Bei uns zu Hause schmeckt sie am allerbesten ganz klassisch kombiniert: zusammen mit knusprigen Kartoffelpuffern und selbstgemachtem Apfelkompott. Ein echter Genuss, der verbindet!

Zutaten

750 g
Suppenfleisch
3 Liter
Wasser
600 g
Kartoffeln
350 g
Karotten
2 St
Kohlrabi
2 Stangen
Lauch
1 St
kleiner Sellerie (Knollensellerie)
300 g
Erbsen
2 EL
Essig
1 Bund
frische Petersilie

Zubereitung

Arbeitszeit: 45 Min.

Kochzeit: 1 Std.

Gesamtzeit: 1 Std. 45 Min.

Zubereitung

Fleisch vorkochen: Das Suppenfleisch waschen, trocken tupfen und in etwa 2×2 cm große Würfel schneiden. Das Wasser in einem großen Topf aufkochen, das Fleisch dazugeben und leicht salzen. Bei mittlerer Hitze für ca. 20 bis 30 Minuten vorköcheln lassen (es muss noch nicht ganz weich sein).

Gemüse vorbereiten: In der Zwischenzeit das gesamte Gemüse (Karotten, Kohlrabi, Sellerie, Lauch und Kartoffeln) schälen, waschen und ebenfalls in kleine Würfel oder feine Stücke („Schnitz“) schneiden.

Garen: Das vorbereitete Gemüse und die Erbsen zum Fleisch in den Topf geben. Alles zusammen bei milder Hitze köcheln lassen, bis sowohl das Fleisch als auch das Gemüse und die Kartoffeln weich sind (dauert etwa 30 bis 40 Minuten). Der Eintopf soll schön sämig, aber nicht zu wässrig sein.

Abschmecken: Die Selber Schnitz großzügig mit Salz, Pfeffer, Liebstöckel, einer Prise Zucker und dem Essig abschmecken. Der Essig verleiht dem Gericht seinen charakteristischen Geschmack.

Servieren: Vor dem Servieren die frisch gehackte Petersilie unterrühren. Traditionell heiß in tiefen Tellern oder einer großen Suppenterrine servieren.

Autor: Matthias Grimmer
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