GEBACKNE ROSEN und HOLUNDERTRAUBEN – Jean Paul häppchenweise


[ . . . ] : so ist er wenig verschieden von mir selber, der ich jetzt , sag‘ ich, mitten unter der Schöpfung dieses Billetts doch imstande war, daran zu denken, daß, wenn es fertig ist, die gebacknen Rosen und Holundertrauben auch fertig werden, die man für den Verfasser dieses in Butter siedet. Vorrede zum QUINTUS FIXLEIN

Zutaten

1 Größe M
Ei, getrennt
175 ml
Weißwein, trocken
125 g
Mehl
1 MSP.
Backpulver, Salz
1 Pkg.
Vanillezucker
30 g
Butter, zerlassen
1 x
Frittierfett

Zubereitung

Arbeitszeit: 15 Min.

Kochzeit: 10 Min.

Gesamtzeit: 25 Min.

Wein, Mehl, Backpulver, Zucker und Orangenabrieb oder Rosenwasser zu einem geschmeidigen Teig verrühren. Zerlassenen Butter untermischen. Teig ca. 20 Minuten ruhen lassen. Das Eiweiß mit Salz steif schlagen und unter den Teig ziehen.

Die Blüten vorsichtig durch den Teig ziehen und nacheinander im heißen Fett ausbacken. Auf Küchenkrepp abtropfen lassen und vor dem Servieren mit Puderzucker bestäuben.

Holunder- besser Hollerküchle sind im Fichtelgebirge Nationalgericht, nicht so die erwähnten Rosenküchlein. Sie schmecken ausgezeichnet. Wenn die Stiele rund um die Blüte noch Dornen haben, nur die Blütenblätter einzeln durch den Teig ziehen und backen. Etwas Rosenwasser im Teig rundet das Geschmackserlebnis ab.

Weitere kulinarische Inspirationen bietet das Kochbuch „Jean Paul häppchenweise“ mit einer Vielzahl liebevoll zusammengestellter Rezepte.

Autor: Beate Roth - Jean Paul häppchenweise
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