Fichtelgebirgshalle wird fit für die Zukunft: Sanierung liegt voll im Zeitplan

In der Fichtelgebirgshalle in Wunsiedel wird derzeit kräftig gearbeitet. Mit einem Investitionsvolumen von rund 11,6 Millionen Euro wird das Gebäude umfassend modernisiert. Ziel ist es, die Halle energetisch zu verbessern, den Brandschutz auf den neuesten Stand zu bringen und sie für die kommenden Jahrzehnte als wichtigen Veranstaltungsort im Landkreis zu sichern. Die Arbeiten kommen planmäßig voran.

Fichtelgebirgshalle

Ein Schwerpunkt der Sanierung liegt auf der Energieeffizienz. Fenster, Dach und Fassade werden erneuert, das Gebäude besser gedämmt und mit einer Photovoltaikanlage ausgestattet. Zudem wird die Fichtelgebirgshalle an das Fernwärmenetz angeschlossen. Damit wird das Gebäude fit für die Zukunft gemacht: Energie wird effizienter genutzt und die laufenden Betriebskosten können langfristig gesenkt werden. Gleichzeitig wird auch der Brandschutz umfassend verbessert. Neue Fluchtwege, moderne Sicherheitstechnik und die Erneuerung wichtiger technischer Anlagen sorgen dafür, dass Besucherinnen und Besucher die Halle künftig noch sicherer nutzen können. Auch die Veranstaltungstechnik wird im Zuge der Arbeiten modernisiert.

Auf der Baustelle herrscht derzeit Hochbetrieb. Nach den vorbereitenden Arbeiten werden aktuell zahlreiche technische Anlagen erneuert. Der Austausch der Fenster läuft bereits, am Dach wird gearbeitet und auch die neue Fluchttreppe der Tiefgarage nimmt Gestalt an. Besonders weit fortgeschritten sind die Arbeiten an der Heizungs- und Lüftungstechnik sowie in den Räumen des künftigen Fichtel LAB. Insgesamt sind 26 Handwerksbetriebe an der Sanierung beteiligt. Gleichzeitig arbeiten durchschnittlich sieben bis neun Firmen auf der Baustelle zusammen. Die Projektverantwortlichen zeigen sich zuversichtlich, die nächsten Meilensteine wie geplant zu erreichen. Bis Ende dieses Jahres sollen die Arbeiten am Dach sowie der Fensteraustausch abgeschlossen sein.

„Das Bauen im Bestand bringt immer Unvorhergesehenes mit sich, wie die erst nach der Entkernung sichtbar gewordenen Brandschutzmängel zeigen“, erklärt Architekt Martin Beyer. „Gerade deshalb achten wir auf ein sehr engmaschiges Kostenmanagement. Unser Ziel ist es, die Halle innerhalb des gesteckten Budgets technisch solide und gestalterisch ansprechend für die Zukunft aufzustellen. Dass die Betriebe vor Ort so reibungslos Hand in Hand arbeiten, macht die Umsetzung trotz des straffen Zeitplans machbar.“

Neben Kultur- und Eventangeboten werden in der Fichtelgebirgshalle künftig auch Büroräume für die IT-Abteilung des Landratsamtes sowie das neue Fichtel LAB untergebracht. „Mit dem Fichtel LAB schaffen wir einen Ort, der Menschen zusammenbringt. Hier können neue Ideen entstehen, Projekte ausprobiert und Zukunftsthemen ganz praktisch erlebt werden. Uns ist wichtig, dass Digitalisierung, Kreativität und Innovation nicht irgendwo stattfinden, sondern mitten in der Region und für alle zugänglich sind. Die Fichtelgebirgshalle wird damit künftig nicht nur ein Zuhause für Kultur und Veranstaltungen sein, sondern auch ein Ort für Macherinnen und Macher, die gemeinsam an den Ideen von morgen arbeiten wollen“, sagt Landrat Peter Berek.

Die Fertigstellung der umfassend modernisierten Fichtelgebirgshalle ist für Mitte 2027 geplant.