Mit Lena über 12 Gipfel: Wie das Fichtelgebirge dich weiter bringt als du denkst

Manchmal brauchst du keinen Tapetenwechsel. Sondern einfach nur den Mut, vor der eigenen Haustür loszulaufen.
Die 12-Gipfel-Tour im Fichtelgebirge ist genau so ein Ding.
Kein großes Event, keine perfekte Inszenierung – sondern einfach du, die Strecke und alles, was unterwegs passiert.
Und genau darum geht’s.



Ich bin Lena und ich nehm dich mit
Ich bin 33, im Fichtelgebirge aufgewachsen und genau hier auch geblieben.
Mit meinem Instagram-Account @zwölf_laufen verbinde ich alles, was mir wichtig ist: Laufen, Kreativität und diese Region.
Ich nehm die Leute mit auf meine Touren – mit allen Höhen, Tiefen und Momenten, die man nicht planen kann. Draußen zu sein ist für mich kein Ausgleich.
Es ist ein fester Bestandteil meines Lebens. Beim Laufen kann ich abschalten.
Keiner will was von mir. Ich mach das einfach nur für mich.
Und genau deshalb passiert mein Content auch hier.
Weil ich mich hier auskenne. Weil ich hier daheim bin.
12 Gipfel öfter als geplant
Ich bin die 12-Gipfel-Tour inzwischen fünfmal gelaufen.
Ganz unterschiedlich:
- mit meinem Mann
- alleine
- mit Freunden
- und einmal als Teil meines eigenen Projekts, dem „Fichtel100“



Das erste Mal war komplett spontan.
Am Abend vorher:
„Lass uns das einfach mal ausprobieren.“
Kein großes Nachdenken. Einfach machen. Und genau das hat mich gereizt:
Dieses Abenteuer direkt vor der Haustür – kombiniert mit einer echten Herausforderung.
Warum ich immer wieder loslaufe
Für mich steht das Erlebnis im Vordergrund. Aber klar: Die sportliche Challenge ist immer mit dabei. Am Anfang ging’s mir nur ums Ankommen.
Heute interessiert mich mehr, was noch geht. Wie weit kann ich gehen? Wie viel steckt noch drin? Und wenn’s hart wird? Dann ist es oft einfach meine Sturheit, die mich weiterbringt 😄
Oder ich hab irgendeinen Song im Kopf, der in Dauerschleife läuft. Warum auch immer. Und wenn’s richtig zäh wird, sag ich mir:
👉 Das ist nur im Kopf. Mir geht’s gut.
Was die meisten unterschätzen
Es ist nicht der Körper. Es ist der Kopf.
Wenn du dich verläufst, wenn du mehr Kilometer machst als geplant oder wenn es im Winter früh dunkel wird – dann wird’s mental.
Deshalb plane ich die Strecke mittlerweile sehr genau.
Früher hab ich das entspannter gesehen. Heute weiß ich: Das kann den Unterschied machen.
Was ich heute anders mache
Beim ersten Mal sind wir noch gemütlich am Ochsenkopf eingekehrt 😄
Würd ich heute nicht mehr machen.
Was ich gelernt habe:
- keine langen Pausen
- regelmäßig essen und trinken
- leichte, gut verträgliche Verpflegung
- mindestens ein Liter Flüssigkeit pro Stunde
Ich esse und trinke eigentlich durchgehend – auch beim Laufen. Klingt banal, ist aber entscheidend.
Die Momente, die bleiben
Der letzte Abstieg von der Kösseine? Tut weh. Jedes Mal 😄Generell sind die letzten Kilometer immer die härtesten. Aber genau da passieren auch die besten Momente:
wenn du aus einem Tief rauskommst
wenn du merkst: Da geht noch mehr
wenn du komplett im Flow bist
Ich liebe es auch, früh loszulaufen. In die Dämmerung rein. Diese Stimmung ist jedes Mal besonders.
Wenn du die 12 Gipfel angehen willst
Mein wichtigster Tipp: 👉 Fang früh an.
Und dann:
- lern die Strecke kennen
- nimm Stöcke mit
- unterschätz das Essen und Trinken nicht
- trag leichte Schuhe mit gutem Grip
- mach keine langen Pausen
Und ganz wichtig: 👉 Unterschätz deinen Kopf nicht.
Was bleibt
Mich hat die 12-Gipfel-Tour verändert. Ich weiß heute, wozu ich körperlich und mental fähig bin.
Und wie gern ich lange Strecken laufe. Und das Beste:
Ich kann das alles direkt vor meiner Haustür erleben.
Das Fichtelgebirge ist für mich …
… Inspirations- und Herzensort zum Austoben. Und vielleicht bald auch für Dich.

