Wir drehen auf – Warum Mathias Jakob im Fichtelgebirge seinen Freiraum gefunden hat
Mathias Jakob Geschäftsführer der Energieversorgung Selb-Marktredwitz GmbH
Mit voller Energie ins Fichtelgebirge
Ich bin 43 Jahre alt, gebürtiger Oberpfälzer und Vater von vier Kindern. Viele Jahre war ich in ganz Deutschland für einen Energiedienstleister unterwegs – spannend, aber für das Familienleben oft eine Herausforderung. Irgendwann wurde der Wunsch stärker, Beruf und Alltag besser miteinander zu verbinden und unter der Woche mehr Zeit mit meiner Familie zu verbringen.
Das Fichtelgebirge ist in den letzten Monaten zu meinem zweiten Zuhause geworden. Genauer gesagt: Selb, wo ich seit meinem Jobstart unter der Woche lebe.

Was mich ins Fichtelgebirge gezogen hat
Der Weg hierher begann mit einer Stellenanzeige, in der die Geschäftsführungsposition der ESM ausgeschrieben war. Besonders ein Punkt hat mich sofort angesprochen: die klare Ausrichtung auf die Energiezukunft – Erneuerbare Energien, Wärmelösungen und innovative Geschäftsmodelle für die Region. Genau die Bereiche, in dem ich meine Erfahrungen einbringen und etwas bewegen kann.
Ich kannte das Fichtelgebirge bereits aus früheren Projekten in Arzberg, Schirnding und Umgebung und wusste: Hier passiert etwas. Nach den Bewerbungsgesprächen war für mich klar, dass ich diese Chance ergreifen möchte. Seit dem 1. Januar 2025 darf ich nun als ESM-Geschäftsführer Verantwortung übernehmen – und ich freue mich täglich über diese Entscheidung.
Ein Gefühl von „Willkommen“
Die ersten Wochen waren geprägt von vielen Gesprächen: in Rathäusern, Betrieben, Unternehmen und Netzwerken. Überall bin ich Menschen begegnet, die mit echter Leidenschaft daran arbeiten, die Lebens- und Arbeitswelt dieser Region zu stärken.
Dieses Engagement hat mich beeindruckt. Genau mit diesem Teamgeist und dem Zusammenspiel aus starken Partnerschaften und klugen Strategien möchte ich meinen Beitrag für die Energiezukunft zwischen Kornberg und Ochsenkopf leisten. Und dabei kann ich mich auch auf mein ESM-Team verlassen, das mit über 100 Spezialistinnen und Spezialisten jeden Tag unglaublich viel bewegt.
Mir ist wichtig, auf Augenhöhe zu arbeiten. Deshalb war mein erstes gemeinsames Werkstattgespräch mit allen Mitarbeitenden mit einem „Du“ verbunden – auch ein Signal dafür, dass jeder jederzeit mit Fragen oder Herausforderungen auf mich zukommen kann.
Zwischen Berufsalltag und Natur – der perfekte Ausgleich
Als Zugezogener weiß man nie genau, was einen erwartet. Umso schöner war für mich die Erfahrung, wie offen und unkompliziert die Menschen im Fichtelgebirge sind. Beim Einkaufen, im Unternehmen oder auf meinen Laufstrecken – man kommt leicht ins Gespräch und merkt, wie sehr die Region geschätzt wird. Die Mischung aus Bodenständigkeit, Natur und Weitblick hat mich überrascht – und begeistert. Genau diese Atmosphäre macht es leicht, anzukommen.
Warum ich hier etwas Eigenes anpacken will
Ich bin nicht hier, weil es einfach ein weiterer Job ist. Ich bin hier, weil ich spüre, dass ich etwas gestalten kann. Die Region steht vor großen Chancen in der Energiewelt – und die ESM kann dabei ein zentraler Treiber sein. Der Gedanke, genau hier etwas aufzubauen, Innovationen voranzubringen und die Energieversorgung der Zukunft aktiv mitzugestalten, motiviert mich jeden Tag.
Was „Freiraum für Macher“ für mich bedeutet
Für mich bedeutet „Freiraum für Macher“, Ideen nicht nur zu haben, sondern sie auch umsetzen zu können – mit kurzen Wegen, offenen Türen und Menschen, die Lust haben, gemeinsam anzupacken. Genau diese Erfahrung habe ich hier schon gemacht. Und sie ist einer der Gründe, warum ich mich im Fichtelgebirge so wohlfühle.
Mein Lieblingsplatz im Fichtelgebirge
Noch entdecke ich viele Ecken neu, aber besonders gern bin ich auf meinen Laufstrecken rund um Selb unterwegs. Die Ruhe, die Wälder, die klare Luft – das ist für mich der perfekte Ausgleich zum Berufsalltag.
Mein bisheriges Fazit:
Das Fichtelgebirge ist für mich weit mehr als ein Arbeitsplatz.
Es ist ein Freiraum, der mir guttut – persönlich, beruflich und menschlich.
