Fichtelgebirge in Berlin: Best-Practice-Beispiele für ländliche Räume
Einmal mehr durfte sich das Fichtelgebirge in Berlin präsentieren und konnte zeigen, wie ländliche Räume innovativ gestaltet werden können. Im Mittelpunkt standen diesmal das Leerstandsmanagement des Landkreises, das Smarte Fichtelgebirge und die FichtelApp.
Ein Schauplatz war der diesjährige BMWSB-Kommunaldialog 2026 „Wohnen in ländlichen Räumen“ im Tagungswerk Berlin. Unter der Leitung von Sören Bartol, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB), diskutierten Vertreterinnen und Vertreter der kommunalen Spitzenverbände aktuelle Herausforderungen und Strategien für das Wohnen auf dem Land. In der Diskussionsrunde „Smarte Zukunft auf dem Land“ wurde das Team des Smarten Fichtelgebirges zusammen mit der FichtelApp als Beispiel für gelungene Praxis hervorgehoben.
Weiter ging es beim Zukunftsforum Ländliche Entwicklung im City Cube Berlin. Im Fachforum „Leerstand aktivieren: Mit innovativen Impulsen Potenziale erschließen“ berichtete Markus Bauernfeind, Leerstandsmanager des Landkreises, gemeinsam mit Referierenden aus Sachsen und Sachsen-Anhalt über konkrete Projekte aus dem Fichtelgebirge. Das Fachforum stellt innovative Ansätze und erfolgreiche Praxisbeispiele vor, die zeigen, wie Neu- und Umnutzungen bezahlbaren Wohnraum und Angebote der Daseinsvorsorge schaffen und so zu einer nachhaltigen Ortsentwicklung beitragen. Markus Bauernfeind, Leerstandsmanager des Landkreises Wunsiedel i. Fichtelgebirge:
„Die Veranstaltungen in Berlin sind enorm wichtig, um die Herausforderungen und Lösungen ländlicher Räume sichtbar zu machen und den fachlichen Austausch auf Bundesebene zu stärken. Dass unsere Ansätze zur Leerstandsaktivierung, wie das erfolgreiche Sanierungscoaching, hier als Best Practice wahrgenommen werden, bestätigt den eingeschlagenen Weg und gibt Rückenwind für die weitere Arbeit vor Ort.
Abgerundet wurde der Auftritt des Fichtelgebirges durch die Präsenz des FichtelApp-Teams auf der Grünen Woche, wo sich die FichtelApp als digitaler Begleiter für Veranstaltungen, Freizeitangebote, lokale Infos und Community-Funktionen präsentieren konnte – als unverzichtbares digitales Tool für Einheimische und Gäste gleichermaßen. „Die FichtelApp verbindet digitale Innovation mit der Stärke einer Region. Sie schafft Orientierung, inspiriert Gäste und stärkt den Tourismus nachhaltig. Das Fichtelgebirge präsentiert sich damit als zeitgemäße Tourismusregion, die für alle Generationen und Interessen etwas bietet“, sagt Katharina Becher. Und ihre Kollegin Franziska Pöhlmann ergänzt: „Auf der Grünen Woche konnten wir zeigen, wie viel Herz, Vielfalt und Zukunft im Fichtelgebirge steckt und wie digitaler Service und regionale Stärke zusammenwirken. Die FichtelApp macht das Fichtelgebirge einfach erlebbar – und unterstreicht unseren Anspruch, eine Urlaubsregion für jedermann zu sein.“
Landrat Peter Berek: „Ich freue mich sehr, dass wir hier im Fichtelgebirge immer wieder mit praxisnahen Lösungen und digitalen Angeboten Impulse für eine zukunftsfähige Entwicklung ländlicher Räume geben und damit auch über die Region hinaus Beachtung finden.“
Bildunterschriften:


Zukunftsforum01/Zukunftsforum02:
Leerstandsmanager Markus Bauernfeind beim Zukunftsforum Ländliche Entwicklung in Berlin

Grüne Woche FichtelApp:
v.l.n.r.: Dorothee Bär, Bundesministerin für Forschung, Technologie und Raumfahrt, Michael Baumgärtner (Tourismuszentrale Fichtelgebirge), Katharina Becher und Franziska Pöhlmann (FichtelApp-Team)