Ehewaldmoor

Über 65 ha erstreckt sich das Gebiet des Ehewaldmoores nördlich von Nagel, das von den Hangabwässern der Kösseine und der Hohen Matze gespeist wird.
Hier finden sich ausgedehnte Bereiche an Übergangs- und Schwingrasenmooren. Die vorhandenen Torfschichten sind bereits stark zersetzt, weshalb eine Verbesserung der hydrologischen Situation dringend notwendig ist. Im zentralen Bereich des früheren Ehewaldteiches ist seit 2023 der Biber aktiv und staut am alten Damm an. An den Rändern finden sich artenreiche Bergwiesen, u. a. mit Bärwurz.
Das Ziel hier ist es, einen guten hydrologischen Zustand wieder zu erreichen und einen Biotopverbund zwischen den Feuchtflächen bei Wurmloh und dem Ehewald bis nach Hohenbrand zu schließen. Eine Beweidung mit Hochlandrindern und Wasserbüffeln ist auch geplant, um die Artenvielfalt auf der Fläche zu verbessern.

Wiese mit Wollgras und anderen moortypischen Pflanzen, im Hintergrund Mischung aus Laub- und Nadelbäumen