Skateparks, Städtetrips & Traumjob: Martin Reschke zeigt, wie cool Leben in Wunsiedel ist

Martin Reschke am Skatepark in Marktredwitz mit Hut und Sonnenbrille

Warum bist du zurückgekommen?

Nach vielen Jahren in Berlin und Nürnberg bin ich im Sommer 2011 zurück nach Wunsiedel gezogen. Meine Verbundenheit zum Fichtelgebirge war zwar nie abgerissen, doch der entscheidende Grund für meine Rückkehr war die Chance, in der kommunalen Jugendarbeit des Kreisjugendamtes tätig zu werden.

Dem „KOJA“ war ich schon immer eng verbunden – durch mein langjähriges Engagement in der Jugend- und Kulturarbeit und vor allem durch den Jugendaustausch mit Torbali in der Türkei, den ich viele Jahre ehrenamtlich betreut habe.

Warum hast du dich für einen Job im Landratsamt Wunsiedel entschieden?

Als sich die Möglichkeit bot, als Kreisjugendpfleger ins Landratsamt Wunsiedel i. Fichtelgebirge einzusteigen, musste ich nicht lange überlegen. Die Stelle ist einfach perfekt für mich und erfüllt mich sehr. Das Arbeitsfeld liegt mir am Herzen, hier kann ich Positives bewirken. Außerdem schätze ich die unkomplizierte Zusammenarbeit und das Vertrauen von Kollegen und Vorgesetzten.

Warum hast du dich für das Leben in der Region entschieden?

Neben meinem Traumjob gibt es noch viele weitere Gründe, warum ich das Leben im Fichtelgebirge so schätze: Familie und Freunde in der Nähe, die malerische, oft wildromantische Natur mit ihren Felsformationen und den kurzen Wegen dorthin. Besonders gefällt mir, dass man diese Natur oft abseits von Menschenmassen genießen kann. Auch das ehrenamtliche und kreative Engagement vieler Menschen in der Region, besonders im kulturellen Bereich, und die fruchtbaren Netzwerke, die daraus entstehen, sind für mich ein wichtiger Teil des Lebens hier. Dazu kommen die hohe Dichte an außergewöhnlichen Skateparks von Hof bis Waldsassen, die gute Anbindung an Fernstraßen für spontane Städtetrips am Wochenende und die meist noch relativ günstigen Preise und Mieten.

Mein absoluter Lieblingsort im Fichtelgebirge bleibt ein Geheimtipp in der Natur – und wird daher nicht verraten. 😉 Mein zweitliebster Ort ist der fast hundert Jahre alte Tanzsaal Kaiserhammer. Hier engagiere ich mich im aktiven Team des Kulturhammer e.V., um interessante Konzerte und Kulturveranstaltungen zu organisieren und durchzuführen.

Der fast hundert Jahre alte Tanzsaal Kaiserhammer. Aktives Team des Kulturhammer e.V., um interessante Konzerte und Kulturveranstaltungen

Warum ich also zurück ins Fichtelgebirge gekommen bin? Weil ich hier in meinem Beruf etwas Sinnvolles tun kann und gleichzeitig privat ein erfülltes Leben führe. Das Fichtelgebirge bietet eine hohe Lebensqualität, echte Gemeinschaft und den Freiraum, eigene Ideen umzusetzen. Und das alles in einer Region, in der ich mich wirklich zu Hause fühle.

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