Julian Herrgesell, Ausrichter des Rockman Run „Ich schätze hier die Menschen ganz besonders“

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Bei Wind und Wetter durch das Felsenlabyrinth laufen und dabei allerlei leichte und schwere Hindernisse überwinden – was sich nicht einfach anhört, ist es auch. Beim Rockman Run werden Sportler an ihre Grenzen gebracht, kommen erschöpft ans Ziel, und doch nehmen jedes Jahr immer mehr Menschen an dem Hindernislauf in Wunsiedel teil. Die Besonderheit am Rockman Run: Alleine ist er nicht zu schaffen. Das war einer der Gründe, warum Julian Herrgesell, ein junger Thüringer, die Organisation des Hindernislaufs übernommen hat.

9 oder 18 km höchste Anstrengung

Beim Rockman Run geht’s nicht um Zeit oder Ausdauer: Hier steht vor allem der Teamgeist im Vordergrund. „Keines der über 50 Hindernisse ist alleine zu schaffen“, sagt Julian Herrgesell, der seit 2019 den Rockman Run organisiert. „Deshalb tritt man entweder gleich als Team auf – oder hilft sich auf der Strecke gegenseitig.“ Mehr Zusammenhalt, mehr Team Spirit und manch eine Freundschaft sind auf der Strecke schon entstanden – und das macht den Rockman Run aus, sagt Julian. Deshalb habe er sich auch entschlossen, die Organisation des Laufs zu übernehmen, auch wenn er gar nicht hier im Fichtelgebirge wohnt. „Das Konzept, das Gelände, der Team-Gedanke, das hat mich gleich begeistert. Und natürlich vor allem die Menschen.“

Ein Mann, ein Wort

Wenn Julian Hindernisse für den Rockman Run braucht, ob es Strohballen sind oder ein voll mit Holz beladener LKW, dann sind die Fichtelgebirgler mit dabei: Per Handschlag werden „Deals“ gemacht, und was Julian besonders toll findet: „Darauf kann ich mich dann auch verlassen. Das gibt es nur noch selten.“

Von Thüringen ins Fichtelgebirge

Julian lebt in Thüringen und organisiert von dort aus alles rund um den Rockman Run, wofür er nicht vor Ort sein muss. Je näher der Termin rückt, desto öfter ist er im Fichtelgebirge, auch mal für eine Woche oder länger. Auf diese Reisen freut er sich dann riesig, denn er fühlt sich hier richtig wohl. „Mein Lebensmittelpunkt ist einfach in Thüringen, ich habe dort meine Frau meine zwei Kinder, außerdem zwei Firmen. Aber wer weiß, was die Zukunft bringt?“ Ein Umzug ins Fichtelgebirge sei schon immer mal Thema am Küchentisch, und Julian kann es sich durchaus vorstellen, hierher zu ziehen, denn es gefällt nicht nur ihm hier, sondern auch seiner Familie. Dabei ist er überzeugt, dass sie als Zuzügler mit offenen Armen aufgenommen werden würden.

Sofort ins Felsenlabyrinth

Wenn Julian Besuch mitbringt oder empfängt, dann führt sie der Weg sofort ins Felsenlabyrinth, „das ist ja irgendwie logisch“, lacht er. Außerdem stünden Wander- und Radtouren auf dem Plan und natürlich die gute fränkische Küche, die ihn immer wieder begeistert. „Ich bin ein Kloßmensch, da bin ich ja bestens aufgehoben“, sagt er schmunzelnd.

Info:
Für 2022 ist der Rockman-Run am 8. und 9. Oktober geplant.